Tipps

Hafer - das Kraftpaket

Hafer ist ein Alleskönner. Er ist reich an Eiweiß, Vitaminen und Mineralstoffen. Bei den meisten Menschen hat er eine wohltuende Wirkung auf den Darm. Das ganze Korn wird in unterschiedlich fein gemahlener Form als Schmelzflocken, blütenzarte Haferflocken oder grobkörnige Haferflocken angeboten. 

Gewichtsreduktion

Das Körpergewicht ist ein Ausdruck des Gleichgewichtes zwischen Energiezufuhr und Energieverbrauch. Eine langfristige Gewichtsreduktion ist nur zu erreichen, wenn der Ernährungsstil auf Dauer umgestellt wird. Wenn Essen&trinken als emotionale Kompensation für Stresssituationen eingesetzt wird, müssen dafür andere Lösungswege gefunden werden. Dies kann nur dann erfolgreich sein, wenn mit der alltäglichen Ernährung eine sinnvolle und stabile Grundlage geschaffen wird.

Fette und Öle

Der tägliche Bedarf von 60 – 80 g Fett wird leicht überschritten. Achten Sie vor allem auf versteckte Fette in Süßwaren, Knabberartikel, Backwaren, Fertigprodukten, Milchprodukten, Fleisch und Wurstwaren. Als geeignete Fette sollten  Sie täglich 2 EL Öl (vorzugsweise Raps- oder Olivenöl) zur Zubereitung der Mahlzeiten verwenden. Für die Zubereitung von Salatsoßen sollten Sie 1 EL Öl/Person bemessen.
 

Ausgewogene Ernährung

Unter einer ausgewogenen Ernährung versteht man, dass alle notwendigen Nährstoffe auch in ausreichender Menge zugeführt werden. Das bedeutet nicht, dass man jeden Tag ganz exakt nach Plan essen muss, sondern den Speiseplan nach ein paar grundsätzlichen Überlegungen gestaltet.

Kinder lernen essen

Das Wissen um essen&trinken ist nicht angeboren, sondern muss erlernt werden und ist schließlich das Ergebnis von jahrelanger Erfahrung und Gewohnheit. Wir mögen was wir kennen. Kinder lernen im Alltag die entsprechenden Angebote kennen und machen sich damit vertraut. Wer weiß wie-was-schmeckt und wie man aus einfachen Lebensmitteln leckere Speisen zubereiten kann, hat es leichter, aus dem vielfältigen Angebot eine geeignete Auswahl zu treffen.

Vegane Ernährung nur mit Einschränkung

Eine rein vegane Ernährung ist auf Dauer nicht gesundheitsförderlich, da allein über pflanzliche Lebensmittel die Aufnahme von einigen wichtigen Nährstoffen nur unzureichend gedeckt werden kann. Wer sich längerfristig für eine vegane Ernährung entscheidet, sollte unbedingt die fehlenden Nährstoffe durch Supplemente ergänzen. Für Kinder und Schwangere ist eine vegane Ernährung nicht geeignet.

Müsli

Müsliklassiker:  4 EL Haferflocken + 1 Portion Obst + 1 EL Nüsse + Milch
Ein Frühstück mit Haferflocken ob als Müsli oder gekocht als Haferflockenbrei ist ein guter Start in den Tag und hält gut vor bis zum Mittagessen. Hafer ist das nährstoffreichste Getreide. Durch die besondere Zusammensetzung an Ballaststoffen haben Haferflocken eine wohltuende Wirkung auf den Darm.

Getränke - Durstlöscher und Genussmittel

Trinken Sie 1,5 – 2 l gut verteilt über den Tag. Wenn Sie stark schwitzen oder sich viel in trockenem (Raum)Klima aufhalten, sollte es mehr sein. Das beste Getränk ist Wasser (Trinkwasser oder Mineralwasser mit oder ohne Kohlensäure), gefolgt von ungesüßten Tees. Mit 3 - 5 Tassen Kaffee oder Schwarztee/Grüntee am Tag liegen Sie noch im empfohlenen Bereich. Alle übrigen Getränke sind keine geeigneten Durstlöscher und sollten nur in Maßen als Geschmacksakzente genossen werden.

Eiweiß

Zum Erhalt der Proteinstrukturen und Funktion der Zellen wird eine tägliche Zufuhr von 0,8 g Protein (Eiweiß)/kg Körpergewicht als notwendig erachtet (DGE). Tierische Proteinlieferanten sind Fleisch, Fisch, Ei, Milch und Milchprodukte. Wichtige pflanzliche Proteinlieferanten sind Getreide, Kartoffeln, Hülsenfrüchte, Nüsse und Samen. Es ist sinnvoll unterschiedliche Proteinlieferanten zu nutzen, da sich durch die Kombination die Bausteine ergänzen.

Eisen

Bei einer ausgewogenen Ernährungsweise kommt Eisenmangel recht selten vor. Fleisch, Fisch und Eier sind wichtige Eisenlieferanten. Aber auch pflanzliche Lebensmittel wie Hülsenfrüchte, Vollkorngetreide, Nüsse, Samen, Gemüse und Kakao enthalten nennenswerte Mengen an Eisen. Mit etwas Vitamin C in Form von frischem Obst oder Gemüse kann auch das pflanzliche Eisen gut vom Körper aufgenommen werden.

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